Laktatschwelle

Weniger posten, mehr trainieren!

Tempo an der Laktatschwelle mit Alex

Das ärgerliche am Laufen ist ja, dass man es überall machen kann und das auch noch zu jeder Zeit. Ärgerlich, weil man dann so wenig Ausreden parat hat. Mein Kollege Alex und ich sind gerade beim Kunden in Magdeburg (Achtung, echt schöne Innenstadt!) und haben uns nach dem Arbeitstag noch mal schnell auf Socken gemacht. Alex ist echt immer für einen schmutzen Trainingslauf zu haben. #WertvollerTrainingsPartnerHashtagKudos

Ein Lauf an der Laktatschwelle ist aber kein lockeres Dahintraben mit lockerem Quatschen. Da drückt man schon aufs Pedal und darf am Ende auch aus der Puste sein. Dringend wichtig für mich, weil ich schon zwei Tage untätig gewesen bin. Entschuldigung: “Ich hab’s irgendwie innen Knochen” und damit sollte man wirklich vorsichtig sein!

Ich war also gut erholt und wir hatten uns für eine 12km Runde entlang der Elbe entschieden. Mit Kurz-Kurz, da kam schon richtig Sommer-Feeling auf und hier entlang der Elbe zu Laufe ist auch tatsächlich sehr schön.

Nebenbei noch locker nen Flop über das Geländer in de Elbe gemacht 😉

 

Was bringt das Tempo an Laktatschwelle?

Wenn man dann schon in fremden Gefilden unterwegs ist, will man sich ja keine Blöße geben und sich auf keinen Fall überholen lassen. Da kommt einem ein Tempolauf natürlich gerade recht. Tempo an der Laktatschwelle heißt dann, dass man so schnell unterwegs ist, dass Dein Organismus just so viel Laktat abbauen kann, wie er gerade produziert (das ist die Laktatschwelle) und gerne auch ein Schnäppschen mehr. Dieses kleine bisschen mehr ist dann der Trainingsreiz. Schließlich zeigt man dann deiner inneren Dampfmaschine, dass da demnächst mehr gehen muss und sie sich gefälligst darauf einstellen soll.

Eintrag im Trainingstagebuch

Zu Gute kam mir die ultra flache Strecke. Das mag ich, jede Steigung ist Gift für mich. Schade, dass der Hermannslauf so “hügelig” daherkommt. Anyway! Gutes Training im GA 1/2 bis GA2, dabei 82 TSS eingesammelt, schöner Lauf an der Laktatschwelle und das gute Gefühl, dass ich die angesagte Pace mit einem guten Gefühl in den Beinen bringen kann. Um die Pace im Herbst dann auch über 42,2KM durchzuziehen ist in greifbarer Nähe aber schon ambitioniert, denke ich für mich.

Wer sich das ganze voyeuristisch mal ansehen möchte: Hier meine TrainingPeaks-Datei.

Danach haben wir uns ein ordentliches Steak reingezogen und sind glücklich ins Bett gefallen.

Update auf 3.20 der Garmin 920XT

Vor dem Lauf hat mir meine Garmin 920XT noch ein Update (3.20) angeboten. Die nehme ich immer gerne mit. Heute aber mit dem Resultat, dass meine Leistungsbereiche (Herzfrequenz) offensichtlich über den Jordan gegangen sind. War ärgerlich, hat mich aber nicht am Laufen gehindert.Ich werde das Problem lösen können und bin was Software angeht echt tolerant. Aber hey, Garmin, das war jetzt nicht das erste Mal.

Brustgurtsensor falsch herum eingeklickt, liefert zumindest noch die HF aber keine Laufeffizienzdaten.

Außerdem hab ich am Brustgurt den Sensor genau falsch herum eingeklickt. Mit dem Resultat, dass meine Laufeffizienzdaten nicht ermittelt wurden. Das lässt mich jetzt glauben, dass die Laufeffizienz dieses Mal sicher besonders gut war 🙂

 

 

 

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