Die Rückfragen sind schon weniger geworden – gut so. Mein Umfeld akzeptiert den Trainingsumfang oder spricht einfach nicht mehr darüber, weil es normal geworden ist. Wenn man mich dennoch ertappt und mich fragt, wie viele Stunde ich denn so pro Woche trainiere, dann kommt immer wieder die Frage: “Wie schaffst Du das eigentlich alles?”.

Viel interessanter wäre aber die Frage: “Was schaffst Du eigentlich nicht mehr?”. Es ist tatsächlich so, dass das Training meine Freizeit schon maßgeblich in Beschlag nimmt. Andere Freizeitbeschäftigungen sind aktuell kaum drin. Man ist einfach sehr damit beschäftigt.

Jetzt begreife ich erst so richtig, dass der Wettkampf gar nicht die Herausforderung ist. Das tägliche Training ist die wirkliche Herausforderung.